Gerätehaus in Hovestadt wird für neues Fahrzeug umgebaut

19.02.2018 von Marc Schlunz

Hovestadt - Das Feuerwehr-Gerätehaus in Hovestadt muss umgebaut und erweitert werden. Das war jetzt Thema bei der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe.

Im Zuge der Übernahme eines neuen Großfahrzeuges aus Bundesbeständen und der Begehung der Liegenschaft unter arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten muss das Hovestädter Feuerwehrgerätehaus in vielen Bereichen umgebaut und erweitert werden. Die Mittel dafür sind im Gemeindeetat bereit gestellt, die Planungen laufen, noch in diesem Jahr können die Maßnahme begonnen und, wenn alles planmäßig verläuft, auch abgeschlossen werden. Das führte Bürgermeister Matthias Lürbke auf der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Hovestadt aus und traf selbstredend auf reges Interesse.

Neben einer Erweiterung der Fahrzeughalle sollen auch Schulungs- und Umkleidemöglichkeiten nach modernen Standards entstehen. Eigenleistung der Löschgruppe wird nur in geringem Rahmen notwendig, da die heutigen Vorschriften in Sachen Arbeitsschutz, Bausicherheit und Gewährleistung diese in weiten Teilen quasi unmöglich machen, was natürlich die Kosten entsprechend erhöht. Mit dem neuen Fahrzeug übernimmt die Löschgruppe eine neuen Zusatzaufgabe, die auch im Verbund mit Feuerwehreinheiten des ganzen Kreises zu sehen ist. Für den in einem etwaigen Krisenfall wichtige Bereich Dekontamination Personen wurden von vier Hovestädter Wehrleuten bereits die ersten Fortbildungsseminare besucht und erfolgreich abgeschlossen.

Die Löschgruppe, die mit fünf Wehrleuten über der Sollstärke personell sehr gut aufgestellt ist, hat einen sehr guten Ausbildungsstand. Die drei auf der Versammlung von Gemeindewehrführer Meinhard Reinecke per Handschlag aufgenommenen Neumitglieder werden schon bald die erforderlichen Grundlehrgänge absolvieren können, so dass die Löschgruppe auch in Zukunft stark für die Gemeinde und ihre Mitbürger aktiv sein wird.

Quelle: Soester Anzeiger

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